Entwicklungsschritte zur ENER:GO

auch Link zur Chronik

1999 im Januar, sieben Jahre nach Rio, Start der Lokalen Agenda 21 (LA21) mit der Auftaktveranstaltung der Nabu Ortsgruppe Gehrden/Benthe unter dem Motto „Global denken – lokal handeln“.  Mit Unterstützung des Agenda-Büros der Stadt Hannover erreichte der „Geist von Rio“ auch Gehrden, später auch Wennigsen, also das Calenberger Land.
Sechs Arbeitsgruppen machten sich auf den Weg, u.a. Prozessorganisation, Umwelt & Verkehr und Energie. Nach etwa vier Jahren war die Luft raus, aber irgendwie schwebte der „Geist von Rio“ durch die Stadt bis heute in das digitale Zeitalter „Global denken – lokal einkaufen – auch online“ in der Buchhandlung Lesezeichen.
2002 machte die Energiegruppe weiter, begann mit der Planung der ersten Bürgersolaranlage und Gründung einer Gesellschaft bürgerlichem Recht (GbR). Aus der Energiegruppe der LA21 wurde quasi das Gehrdener Solar Projekt (GeSoPro). Im Dezember 2003 ging die erste Bürgersolaranlage in Gehrden ans Netz.
2008 startete das kommunalen Klimaschutz-Aktions-Programm (KAP), wo Bürger*innen, Vereine und Betriebe aufgefordert wurden, ihre Ideen und Vorstellungen zum nachhaltigen Klimaschutz einzubringen. Ende 2009 fasste der Rat den Beschluss zur Umsetzung eines Kataloges mit 81 Maßnahmen. In der Prioritätenliste ganz oben: GeSoPro fortsetzen.
2012ab November erfolgte mit der Satzung, nebst Präambel und dem Geschäftsplan die Vorbereitung zur Gründung einer Energiegenossenschaft gemeinsam mit dem Genossenschaftsverband.
2015 am 14. April  Gründung der Energiegenossenschaft ENER:GO Calenberger Land, in Fortsetzung der GeSoPro auch als Bestandteil des KAPs. Im Laufe der Zeit haben die Energie-Aktivitäten Gehrdener Bürger in der Region bereits eine anerkennenswerte Position eingenommen, wurden sogar gefördert und als Institution wahrgenommen.
2016 unterstützte die ENER:GO und unser BAUWAGEN ZUKUNFT mit der „Strombewegung – natürlich vom Nachbarn“ den Strommarkt Calenberger Land: Nachhaltig, selbstbestimmt, vernetzt und unabhängig. Dazu wurden Angebot (Produktion) und Nachfrage (Konsum) einfach, wie auf einem lokalen Bauernmarkt gegenübergestellt – einem lokalen Strommarkt eben. Zusammengebracht wurden über das virtuelle „Verbinden“ die Produzenten von sauberem Strom mit den Konsumenten vor Ort.
2018 wurden die ersten Sonnenplatten in der Fußgängerzone in Gehrden eingelegt - als Beginn des geplanten Sonnenweges!
2019 wird die ENER:GO mit dem Pilotprojekt des Energetischen Stadtquartierskonzepts (ESQK Gehrden-Ost) mit dem Programm „100 Sonnendächer“ die Chance nutzen, sich an der Agenda 2030 zu beteiligen. Sowohl die Stadt als auch die Region Hannover haben Beschlüsse zur Agenda 2030 gefasst und setzen die 17 Nachhaltigkeitsziele um.